Netzhautkontrolle


Netzhautkontrolle bei Diabetes und Bluthochdruck

Diabetes und Bluthochdruck können zu Gefäßveränderungen führen. Diese kann man auch an den Gefäßen der Netzhaut erkennen. Es kann zum Beispiel zu Mikroaneurysmen, Blutungen, Gefäßneubildungen oder sogar einem Ödem am Punkt des schärfsten Sehens (Makulaödem) kommen.

Netzhautkontrolle bei hoher Kurzsichtigkeit

Bei kurzsichtigen Augen ist der Augapfel meist „zu lang“ und die Netzhaut somit gedehnter als normal. Das Risiko für Netzhautlöcher, -risse oder eine Netzhautablösung ist erhöht. Ab einer Kurzsichtigkeit von -3.00 Dioptrien empfehlen wir, mindestens alle 2 Jahre zur Netzhautkontrolle zu kommen.

Die Netzhautkontrolle in unserer Praxis

Bei der Netzhautkontrolle machen wir ein Foto Ihrer zentralen Netzhaut, um den Befund objektiv zu dokumentieren. Außerdem stellt die Netzhautfotografie eine optimale Voraussetzung für Kontrolluntersuchungen dar. Oftmals ist eine Pupillenerweiterung nicht zwingend notwendig.

Im Falle einer medikamentösen Pupillenerweiterung ist diese schmerzfrei. Es kommt in der Regel jedoch zu einer Sehverschlechterung, sodass Sie nach der Untersuchung für 3-4 Stunden kein Kraftfahrzeug führen dürfen. Durch eine erhöhte Blendempfindlichkeit empfehlen wir Ihnen außerdem, eine Sonnenbrille mitzunehmen.

Die sanfte Alternative: optomap

Alternativ zur Pupillenerweiterung können wir Ihnen eine optomap-Untersuchung anbieten. Optomap ist eine klinisch validierte Ultra-Weitwinkel Laser Scanning Technologie, bei der der Großteil der Netzhaut auch bei enger Pupille fotografiert werden kann.